Berichte

Spielbericht SG HLT - SG Waldkirch/Denzlingen

 

Minimale Leistung reicht für Sieg

 

Auch das letzte Spiel der Hinrunde konnte die Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg für sich entscheiden. Mit 31:18 (17:11) besiegte die Truppe von Sven Brugger die SG Waldkirch/Denzlingen. Wirklich überzeugen konnten die Schwarzwälderinnen bei ihrem letzten Heimspiel nicht. Dennoch verabschiedet sich das Team mit weißer Weste und als Tabellenführer in die verdiente Winterpause.

Die ersten Minuten begann die Heimmannschaft zu unkonzentriert. Vor allem die Halblinke Spielerin bereitete der HLT-Abwehr mächtige Probleme. Egal ob im Eins-gegen-Eins oder aus dem Rückraum, die ersten vier Treffer für die Gäste gingen auf das Konto von Julia Strübin. So kam es auch zum Zwischenstand von 2:5 nach sieben Minuten. Die SG HLT blieb aber cool, spielte im Angriff geduldig und druckvoll und egalisierte nach zehn Minuten den Spielstand (6:6). Danach begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Ab der 20. Minute, als Brugger die Abwehr von 5-1 auf 6-0 umstellte, gelang es den Schwarzwälderinnen, sich etwas abzusetzen (11:8). Diese Führung wurde bis zum Seitenwechsel auf sechs Tore (17:11) ausgebaut.

Nach der Pause blieb das große handballerische Feuerwerk aus. Die SG HLT spielte besser als im ersten Durchgang, aber konnte spielerisch nicht wirklich überzeugen. Über das Tempospiel konnte der Vorsprung kontinuierlich erhöht werden. Bei den Gästen schwanden nach und nach die Kräfte. Zudem bereitete ihnen der harzige Ball sichtlich Probleme. Immer wieder trafen sie neben das Tor. Auf der anderen Seite konnte die Heim-SG zwar auch nicht jeden Ball im gegnerischen Tor unterbringen, allerdings konnte man sich durch das mühevoll erarbeitete Polster einige Fehlwürfe erlauben. Beim Stand von 31:18 wurde die Partie abgepfiffen.

„Wenn Waldkirch/Denzlingen über 60 Minuten lang durchgehalten hätte, wäre es ein enges Spiel für uns geworden“, äußert sich Brugger. Für ihn sei aber entscheidend, dass seine Mannschaft während der gesamten Hinrunde komplett überzeugt hat. „Kämpferisch und mental waren wir sehr stark. Wichtig ist für mich, die Spannung nach der Winterpause weiterhin hochzuhalten, denn die Gegner werden sich künftig besser auf uns einstellen können. Erfreulich für mich als Trainer ist, dass jede Spielerin adäquat ersetzt werden kann, trotz des kleinen Kaders. Und, dass alle, bis auf kleine Blessuren, verletzungsfrei geblieben sind.“

SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor); Isabel Barquero (2), Maike Staiger (7), Juliane Kaspar, Verena Hinz (2/1), Mareike Keysers (2), Christine Oeser (9), Hebiba Kurz (7/1), Christin Streif (2)

Vorbericht SG HLT - SG Waldkirch/Denzlingen

 

Letzter Spiel für dieses Jahr

 

Nachdem die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg im Spitzenspiel gegen den TV Todtnau punkten konnte, kommt es am Samstag um 18 Uhr zum letzten Spiel in diesem Jahr. Dann treffen die HLT-Damen auf die SG Waldkirch/Denzlingen. Vor heimischer Kulisse kann die Truppe von Sven Brugger die Sensation perfekt machen und als ungeschlagener Tabellenführer in die Rückrunde starten.

Wieder einmal trifft die SG auf eine völlig unbekannte Mannschaft. „Waldkirch steht mit ausgeglichenem Punktekonto im Mittelfeld (Platz 7). Das Team ist schwer einzuschätzen, da die bisherigen Ergebnisse mal hop oder top waren“, sagt Brugger. Aufgrund der Tabellensituation seien die Rollen klar verteilt, doch er warnt seine Spielerinnen davor, die Gäste nicht zu unterschätzen. Ansonsten könnte der Plan – mit weißer Weste die Rückrunde antreten – schief gehen. Im Training wurde ein neuer Spielzug einstudiert und die gewohnten Abläufe nochmals besprochen. Am Samstag wird die Defensivarbeit wieder eine entscheidende Rolle spielen, aber auch das Konterspiel, dass gegen Todtnau etwas vermisst wurde, wollen die Damen der SG HLT wieder aufziehen. Wenn alle Spielerinnen nochmals ihre Kräfte und ihren Kampfgeist mobilisieren, dann steht einem positiven Ausgang am Samstagabend nichts im Wege.

Der letzte Heimspieltag der SG HLT steht unter dem Motto „After-Weihnachtsmarkt-Party“. Neben leckeren Snacks gibt es selbstverständlich auch einiges gegen den Durst. Die SG HLT lädt alle Fans und Sponsoren zum Saisonabschluss in die Hornberger Sporthalle ein.

Spielbericht TV Todtnau - SG HLT

 

Spannung bis zum Schluss

 

Es war das angekündigte Top-Spiel der Landesliga Süd. Beide Teams taten alles daran, um ihren Rollen gerecht zu werden. Bis zum Schuss blieb die Partie spannend, mit dem etwas glücklicheren Ende für die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg. Mit 28:29 (11:14) besiegten sie den TV Todtnau und dürfen sich nun ungeschlagener Herbstmeister 2018 nennen.

Trotz der weiten Anfahrt legten die Hornbergerinnen einen guten Start hin. Die zuletzt schwierigen Anfangsminuten wurden am Sonntagabend abgelegt. Und so lag man auch in der vierten Minute mit 1:3 vorne. Die Defensive agierte mit der vorgezogen deckenden Christine Oeser sicher und stabil. Die flinke Mitte-Spielerin und die beiden großen Rückraum-Spielerinnen konnten aber zunächst nicht so gestoppt werden, wie man es sich im SG- Lager vorgestellt hatte. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit, als Oeser die erfolgreichste Schützin von Todtnau in Manndeckung nahm, konnte der Spielfluss der Gastgeberinnen unterbunden werden und so zwang man den Gegner zu technischen Fehlern oder einfachen Würfen. Im Angriff konnte das gewohnte Tempospiel nicht wie zuletzt aufgezogen werden, dafür agierten die Schwarzwälderinnen sicher und ruhig im Angriff. Mit schönen Anspielen an Kreisläuferin Juliane Kaspar oder durch Rückraumwürfe kam die SG immer wieder zum Torerfolg. So erarbeitete sich die Mannschaft um Trainer Sven Brugger nach und nach eine kleine Führung. Beim Stand von 11:14 wechselten beide Teams die Seiten.

Nun galt es, taktisch klug zu agieren, denn die Drei-Tore-Führung sollte nicht verspielt werden. Die SG wollte das Tempo herausnehmen und lange, effektive Angriffe spielen. Diese Maßnahme schien zunächst zu funktionieren: Bis zur 43. Minute konnte der Vorsprung gehalten werden, doch Todtnau gab zu keinem Zeitpunkt auf, kämpfte sich durch beeindruckende Tore von Sina Wißler heran und beim 18:19 war die Partie wieder offen. Die SG HLT behielt aber die Nerven, zeigte Selbstvertrauen und zog nach wie vor ihr Ding durch. Und so war die Drei-Tore-Führung auch schnell wieder hergestellt (18:21). Gleiches Szenario kurz vor dem Schlusspfiff: In der 58. Minute führte die SG mit 25:28, Todtnau erzielte zwei schnelle Tore und es wurde nochmals richtig spannend für die zahlreichen und lautstarken Zuschauer. Eine Minute vor dem Ende, beim Stand von 27:28, zückte Brugger seine Karte. Seine Worte schienen zu wirken, 30 Sekunden vor Schluss traf Oeser vorentscheidend zum 27:29. Todtnau verkürzte auf 28:29, aber bis zum Pfiff konnte Hornberg den Ball bei sich behalten.

Mit diesem Sieg nagelt sich die SG weiterhin an der Tabellenspitze fest und hat nun vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten. „Ich finde, dass heutige Spiel ist einem Spitzenspiel gerecht geworden. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt, wir hatten am Ende das glücklichere Ende. Der Sieg ist aber verdient, da wir fast 60 Minuten lang geführt haben“, findet Brugger. Er sei von der mentalen Stärke seiner Spielerinnen begeistert und von dem Teamgeist jeder einzelnen.

Die SG geht nun als feststehender Herbstmeister in die letzte Begegnung der Hinrunde. Am Samstag treffen sie beim Heimspieltag auf die SG Waldkirch/Denzlingen.

SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor): Carline Brüstle, Isabel Barquero (1), Maike Staiger (2), Juliane Kaspar (4), Jessy Pickenhan, Verena Hinz (11/7), Mareike Keysers (1), Christine Oeser (3), Hebiba Kurz (1), Christin Streif (6)

Vorbericht TV Todtnau - SG HLT

 

Richtungweisendes Top-Spiel

 

Für die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg steht am Sonntagnachmittag beim TV Todtnau ein richtungsweisendes Spiel an. Die Erstplatzierten aus dem Schwarzwald treffen auf den Tabellenzweiten. Mit einem Sieg könnte sich die Mannschaft um Trainer Sven Brugger erstmals realistische Hoffnung auf die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg machen.

Allerdings wird es alles andere als eine leichte Aufgabe für die SG HLT werden. Die Vorgaben vom Trainer sind deutlich: „Gegen Todtnau müssen wir einen Sahnetag erwischen. Es muss von Anfang an eine konzentrierte Abwehr stehen.“ Mit Sina Wißler und Celina Oster verfügt der TV über zwei starke Spielerinnen, die regelmäßig viele Tore aus dem Rückraum erzielen. „In der Defensive müssen wir rechtzeitig die Gegnerinnen attackieren und miteinander arbeiten. Wir müssen konzentriert zu Werke gehen, dürfen aber nicht unser Tempospiel vernachlässigen“, so Brugger. Alle Spielerinnen freuen sich auf das anstehende Top-Spiel und sind hochmotiviert. „Solche Partien sind das Salz in der Suppe“, meint der Coach. Brugger steht ein nahezu vollständiger Kader zur Verfügung. Lediglich Kreisläuferin Melanie Moosmann steht dem Team bis Ende Januar nicht mehr zur Verfügung. Anpfiff ist um 16.30 Uhr.

Spielbericht SG HLT - HSC Radolfzell

 

Kantersieg für Hornberg

 

Es war ein torreiches Wochenende für die Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg. Mit 41:15 (19:7) besiegten sie den Tabellenletzten aus Radolfzell. Ein Pflichtsieg für Trainer Sven Brugger, der am Ende sogar ziemlich hoch ausfiel.

Die ersten Minuten der Partie waren gezeichnet durch zwei Strafwürfe für das gegnerische Team. So konnte der HSC Radolfzell zunächst in Führung gehen. Aber auch auf seitens der SG gab es einige Sieben-Meter-Würfe, die Verena Hinz erfolgreich verwandelte. Mit 5:2 konnten sich die Schwarzwälderinnen etwas absetzen, ehe der Gäste-Trainer zu seiner Auszeit-Karte griff. Diese sorgte aber nicht die gewünschte Wirkung bei den Gegnerinnen. Stattdessen fand die Brugger-Sieben einen besseren Zugriff auf das Spiel und übernahm nun vollends die Kontrolle über das Spielgeschehen. Mit einem Doppelpack von Mareike Storz und drei Toren in Folge durch Verena Hinz verschaffte sich die SG einen Acht-Tore-Vorsprung (10:2). Auch in der Defensive standen die Hornbergerinnen nun besser. Durch das frühzeitige Attackieren der Ballführerin konnten einige Bälle erobert werden, die von der flinken Christine Oser in Kontertore umgewandelt wurden. Beim Stand von 19:7 wechselten beide Teams die Seiten.

Für die zweite Hälfte nahm sich die SG vor, das Tempo etwas herauszunehmen und mehr im gebundenen Angriff zu spielen. So sollten Spielzüge und -abläufe für die kommende Woche geübt werden. Doch es kam zunächst anders als vorgegeben: Christine Oeser und Christin Streif trafen fünf Mal in Folge, nahezu ausschließlich per Tempogegenstoß (25:8). Erst gegen Mitte der zweiten Spielhälfte drosselte die SG das Tempo, aber auch im Positionsspiel kam man durch schöne Anspiele zu Treffern. Am Ende erreichten die Schwarzwälderinnen sogar die 40-Tore-Marke und alle Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

Die Generalprobe für das anstehende Top-Spiel gegen den Zweitplatzierten aus Todtnau ist somit geglückt. Nach der torreichen Partie befindet sich die SG HLT weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Das Team von Sven Brugger hat reichlich Selbstvertrauen getankt für kommenden Sonntag. „Allerdings haben wir in den letzten Spielen zu Beginn immer Schwierigkeiten gehabt, vor allem in der Abwehr. Das darf uns gegen Todtnau nicht passieren, da müssen wir von Anfang an wach sein. Wir dürfen keinem Rückstand hinterherlaufen, sonst könnte es schwer werden“, so Brugger.

SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor): Isabel Barquero (2), Maike Staiger (2), Juliane Kaspar (1), Verena Hinz (15/6), Melanie Moosmann (1), Mareike Keysers (4), Christine Oeser (8), Hebiba Kurz (5/1), Christin Streif (3)

Vorbericht SG HLT - HSC Radolfzell

 

Heimspiel gegen Tabellenletzten

 

Wenn am kommenden Sonntagabend die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg gegen den Tabellenletzten aus Radolfzell spielt, dann sind die Rollen klar verteilt. Das punktverlustfreie SG-Konto trifft auf das bisher sieglose Team aus dem Bodensee. Allerdings wird diese Partie alles andere als ein Selbstläufer werden, hat die Brugger-Sieben in den letzten Jahren gezeigt, dass sie meistens gegen die „Underdogs“ einen schlechten Tag erwischen und Punkte liegen lassen.

Damit dies am Sonntag nicht passiert, gilt es von Anfang an, hellwach zu sein, auch wenn der Anpfiff erst zur späten Stunde, um 18 Uhr, erfolgt. In den letzten Wochen hat die Mannschaft um Trainer Sven Brugger reichlich Selbstvertrauen getankt. Diesen gilt es nun weiterhin aufrecht zu erhalten und zu stärken, denn schon kommende Woche steht das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Todtnau in fremder Halle an. Am Sonntag darf es für die Brugger-Spielerinnen nur ein Ziel geben: doppelt punkten. Intensiv haben sich die Hornbergerinnen im Training vorbereitet, Abwehrabläufe und Spielzüge geübt und weiterhin das Tempospiel eingebaut. Werden die Vorgaben des Trainers zu 100 Prozent umgesetzt, steht dem neunten Saisonsieg am Sonntag nichts mehr im Weg. Die SG freut sich über Besucher und Unterstützung, Anpfiff ist um 18 Uhr.

Spielbericht SF Freiburg Eintracht - SG HLT

 

SG HLT benötigt etwas Anlaufzeit

 

Am vergangenen Sonntagabend kamen die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg zu ihrem achten Sieg in dieser Saison. Mit 18:32 (8:14) bezwang die Mannschaft um Trainer Sven Brugger die SF Eintracht Freiburg. Dabei zeigten seine Schützlinge erneut anfängliche Schwierigkeiten im Angriff und in der Abwehr, konnten es aber im zweiten Durchgang durch das gewohnt starke Tempospiel wieder wettmachen.

Die ersten Minuten des Spiels gestalteten die Gastgeberinnen noch ausgeglichen , ehe sich die SG ab der siebten Minute mit 2:4 etwas absetzte. Nach dem 3:5 legten die Schwarzwälderinnen kurz einen Zwischenspurt ein und verschafften sich so etwas Puffer (3:8). Dies zwang den Heim-Trainer zu einer Auszeit, die für den gewünschten Effekt sorgte. Die Freiburgerinnen fanden nun besser ins Spiel und kamen mit mehr Zug auf das SG-Tor. Hornberg zeigte, wie zuletzt auch, Abstimmungsprobleme in der Defensive. Beim Stand von 6:9 war es Brugger, der seine grüne Karte zückte. Mit mehr Druck aufs gegnerische Tor gelang der SG nun auch Treffer aus dem Positionsspiel heraus zu erzielen. Beim Stand von 8:14 wechselten beide Teams die Seiten.

Nach der Kabinenansprache wurde die Abwehr von 5-1 auf 6-0 umgestellt. Mit dieser Deckung hatten die Gastgeberinnen deutlich mehr Probleme. Die Hornbergerinnen stand endlich wieder sicher hinten drin und konnten so auch einige Bälle erobern, die Verena Hinz und Christine Oeser in Tempogegenstöße umwandelten. So wurde die Führung nach und nach ausgebaut. Bei den Sportsfreunden schwanden trotz vollbesetzter Bank nach und nach die Kräfte, bei der SG kamen alle zehn Spielerinnen zu genügend Einsatzzeiten. Am Ende stand ein verdienter 32:18-Sieg für die Gäste auf der Anzeigetafel.

„Am Anfang haben wir uns schwer getan, weil der SFE kompakt und gut gedeckt hat. So konnten wir uns erst Mitte der ersten Halbzeit etwas absetzen. Auch in der Abwehr hatten wir Startschwierigkeiten. Dafür haben wir es im zweiten Durchgang umso besser gemacht und kamen durch gutes Tempospiel zu einfachen Toren“, resümiert Brugger.

Durch die zwei Punkte steigt die SG wieder auf den ersten Tabellenplatz auf und wartet nun gespannt auf die kommende Aufgabe. Nächsten Sonntag trifft man zu Hause auf den Tabellenletzten aus Radolfzell.

SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor); Isabel Barquero (3), Maike Staiger (4), Verena Hinz (12/3), Melanie Moosmann, Mareike Keysers (1), Christine Oeser (7), Hebiba Kurz (3/2), Christin Streif (2)

Vorbericht SF Eintracht Freiburg - SG HLT

 

SG will weiße Weste behalten

 

Nach einem erholsamen und spielfreien Wochenende treten die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg, bereits zum dritten Mal in dieser Runde, die Reise nach Freiburg an. Am Sonntagabend um 17 Uhr trifft die Brugger-Sieben auf die SF Eintracht Freiburg. Sie konnten bisher nur zwei Spiele gewinnen und belegen somit den 10. Tabellenplatz.

Die Schwarzwälderinnen möchten da weiter machen, wo sie zuletzt aufgehört haben. Die Vorgabe ist deutlich: weiterhin doppelt punkten und die weiße Weste behalten. Nach dem spielfreien Wochenende konnten Kräfte gesammelt und sich etwas regeneriert werden. So möchte das Team um Trainer Sven Brugger motiviert und mit viel Engagement in die Partie gehen. Im Training wurden Abwehrabstimmungen und Laufwege besprochen, im Angriffsspiel wurden viele Wechsel trainiert. Die SG baut weiterhin auf ihre gewohnte Stärke: das Tempospiel. Mit der ersten und zweiten Welle möchte man die Sportsfreunde aus Freiburg überrennen und schnell zeigen, dass die Auswärtspunkte auf das SG-Konto wandern sollen. „Wir dürfen die Freiburgerinnen aber auf keinen Fall unterschätzen. Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei uns. Dennoch hat der SFE sein letztes Spiel gewonnen, gegen starke Todtnauerinnen wurde nur knapp verloren. Wir dürfen die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so Brugger. Inwiefern er auf die verletzte Juliane Kaspar zurückgreifen kann, wird sich nach der Trainingswoche zeigen. Ansonsten steht dem Coach ein voller Kader zur Verfügung

Spielbericht HSG Dreiland - SG HLT

 

Siegesserie hält weiter an
 
Auch gegen die HSG Dreiland 2 kam die Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg zu einem doppelten Punktgewinn. Mit 24:41 (12:20) wurde das Reserveteam der Südbadenliga besiegt. Das Team von Sven Brugger überzeugte vor allem durch schnelle Kontertore. Nach sieben Spielen ist die SG weiterhin ungeschlagen und Tabellenführer der Landesliga Süd.
 
Den besseren Start in die Partie erwischte, trotz langer Auswärtsfahrt, die SG. Mit zwei schnellen Toren zeigten die Schwarzwälderinnen schnell, wie sie sich den weiteren Verlauf des Spiels vorstellten. Die HSG kam auf 2:3 heran, ehe die Hornergerinnen einen Lauf von 5:0-Toren hatten. Alle legten ihren Turbo ein und überrannten die Heimmmannschaft ein ums andere Mal. Danach erlaubte sich die Brugger-Sieben eine kurze Schwächephase. Im Angriff agierte die SG zu passiv oder scheiterte an der stark parierenden Heim-Torhüterin. In der Abwehr wurde nicht, wie zuletzt, beherzt zugepackt. Zudem bekam man die junge Rückraumspielerin auf links nicht in den Griff, sodass die Gastgeberinnen auf 8:11 verkürzten. Die Antwort der SG darauf war deutlich: Vier Tore in Folge sorgten erneut für etwas Puffer (10:17). Der SG-Motor lief an diesem Samstagabend auf Hochtouren und sorgte für einen beruhigenden Halbzeitstand von 12:20.
 
Nach der Kabinenansprache von Brugger machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten. Die SG baute den Vorsprung weiter aus, auch das Tempospiel ließ zu keiner Zeit nach. Immer wieder agierten die Hausherrinnen zu leichtsinnig im Angriff, die Schwarzwälderinnen bestrafte dies konsequent. Die verloren gegangenen Bälle wandelte die SG in schnelle Tore um. Drei Tore in Folge von Christin Streif brachten erstamls eine 11-Tore-Führung (15:26). Bis zum Ende der Partie hielt die SG HLT das Tempo hoch, da sie unbedingt die 40-Tore-Marke erreichen wollten, was letztendlich auch gelang.
 
Der Sieg kam nicht überraschend, aber in dieser Höhe war er nicht zu erwarten. Brugger ist mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden: "Wir waren von Beginn an konzentriert und haben uns nach zehn Minuten einen Fünf-Tore-Vorsprung herausgespielt. Das Konterspiel hat mir gut gefallen, über die Hälfte der Tore fiel durch Tempogegenstöße. Erfreulich war, dass wir uns die Bälle in der Abwehr erkämpft haben, wir haben die Gastgeberinnen zumindest in der ersten Hälfte zu Fehlern gezwungen." Im zweiten Spielverlauf hat der Trainer aufgrund des hohen Spielstandes einige Abwehrformationen ausprobiert. Danach war er mit der defensiven Leistung nicht mehr so zufrieden. Außerdem bemängelt der Trainer die Chancenverwertung seiner Spielerinnen. "Die Heim-Keeperin hat uns ein ums andere Mal zum Verzweifeln gebracht." Trotzdem kam die SG zu mehr als 40 Toren - eine Premiere und daher "jammern auf hohem Niveau", so Brugger.
 
Punktverlustfrei steht die SG weiterhin an der Tabellenspitze (14:0). Kommendes Wochenende ist spielfrei, ehe man dann am Sonntag, 18. Novemer erneut auswärts in Freiburg antreten muss gegen die SF Eintracht Freiburg.
 
 
SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor); Isabel Barquero (4), Juliane Kaspar (4), Verena Hinz (6), Melanie Moosmann (3), Mareike Storz (1), Christine Oeser (9), Hebiba Kurz (7), Christin Streif (7)

Vorbericht HSG Dreiland - SG HLT

 

Eine weite Auswärtsreise müssen die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg am Samstag antreten. Um 18 Uhr treffen sie auf die Reservemannschaft der HSG Dreiland. Das Team um Trainer Sven Brugger geht als klarer Favorit ins Spiel.

Obwohl die HSG Dreiland 2 für die SG HLT ein unbeschriebenes Blatt, gehen die Schwarzwälderinnen doch als klarer Favorit in das Spiel. Dennoch darf man sich nicht nur auf die Tabellensituation verlassen. Wie bei den meisten Reservemannschaften, weiß man nie, ob jemand aus der ersten Mannschaft dabei ist. "Trotzdem wollen wir versuchen, unserer Favoritenrolle gerecht zu werden", so Brugger. Urlaubsbedingt muss das Team auf die zuletzt stark aufspielenden Maike Staiger verzichten. Der Rest des Kaders steht aber blessurenfrei zur Verfügung. Wer aus der Zweiten aushelfen wird, steht noch nicht fest. Die SG HLT hofft, auch im siebten Spiel der Runde keine Punkte abgeben zu müssen. Die Spielerinnen werden alles daran setzen, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr alles zu geben, um die Punkte aus der fremden Halle entführen zu können.

Spielbericht SG HLT - TuS Steißlingen 2
 
SG verteidigt weiterhin Tabellenspitze
 
Auch gegen den Tabellenzweiten aus Steißlingen gelang der Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg ein deutlicher Sieg. Mit 34:20 (18:8) konnte das stark dezimierte Team vom Bodensee, das lediglich mit acht Spielerinnen angereist war, bezwungen werden. Allerdings zeigte die Mannschaft von Trainer Sven Brugger nicht unbedingt eine Glanzleistung. Die Partie war von Schwierigkeiten in der Abwehr und von einer teilweise mangelnden Chancenverwertung geprägt.
 
Den besseren Start erwischten die Gäste. Zwei Mal konnten sie durch ihre stärkste Spielerin an diesem Tag, Svenja Tyczka, in Führung gehen. Die SG blieb aber dran und erzielte jeweils den Ausgleich. Noch waren die Hornbergerinnen in der mehr oder weniger fremden Jahnsporthalle in Triberg nicht angekommen. Die Mannschaft um Spielerin Christine Oeser schien etwas träge im Kopf und auf den Beinen zu sein. Brugger reagierte und stellte die Abwehr von 5-1 auf 6-0 um. Dies schien zu fruchten: Ab der zehnten Minute setzten sich die Gastgeberinnen nach und nach ab (6:4, 9:5, 13:7). Nun kam auch das gewohnte Tempospiel besser ins Rollen. So kam die SG auch zu einfachen Toren, denn im Positionsspiel schien der Motor noch nicht ganz zu funktionieren. Immer wieder verschenkte man leichtsinnig den Ball durch unkontrollierte Pässe oder Fehlwürfe. Dem TuS gelang es aber nicht, den Vorsprung zu verkürzen, was sicherlich dem dezimierten Kader verschuldet war. So schwanden nach und nach die Kräfte bei den Gästen, was die SG gekonnt ausnutzte. Mit viel Tempo erarbeiteten sie sich eine 10-Tore-Führung bis zur Halbzeit (18:8).
 
Nach dem Wiederanpfiff konnte Christine Oeser verletzungsbedingt nicht mehr eingesetzt werden. Dies brachte aber keinen Bruch ins Spiel. Verena Hinz übernahm die Kontrolle auf der Mitte-Position und erledigte ihre Aufgabe gut. Auch die Abwehr um Mareike Storz agierte nun deutlich besser und griff immer wieder beherzt zu. Die Kräfte der Gäste waren nun endgültig verschwunden, doch die Steißlingerinnen gaben bis zum Schluss nicht auf. Immer wieder gelang es ihnen, die SG-Abwehr durch schöne Spielzüge zu überwinden. Allerdings
erwies sich Jasmin Raddatz erneut als sicherer Rückhalt. Entschärfte Bälle wurden zu Kontern umgewandelt, diese fanden aber nicht immer ihren Weg ins gegnerische Tor. Trotzdem schaffte es die SG ihre Führung weiterhin auszubauen. Die Partie endete beim Stand von 34:20.
 
Ein höherer Sieg wäre durchaus möglich gewesen, doch auch die Konzentration der SG ließ gegen Ende nach. Alles in allem ist Trainer Brugger zufrieden, einen so deutlichen Sieg hatte er nicht erwartet."Erfreulich ist für mich als Trainer, dass trotz des kleinen Kaders alle Spielerinnen adäquat ersetzt werden können." Nach nun sechs Spieltagen stehen die Hornbergerinnen mit 12:0 Punkten weiterhin auf Platz eins in der Tabelle.
 
Kommende Woche steht eine weite Auswärtsfahrt an. Am Samstag um 18 Uhr treffen dieHLT- Damen auf die Reservemannschaft der HSG Dreiland, die lediglich mit zwei Pluspunkten den vorletzten Rang belegt.
 
SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor); Isabel Barquero (2), Maike Staiger (5), Juliane Kaspar (3), Verena Hinz (7/2), Melanie Moosmann (3), Mareike Storz (2), Christine Oeser (6), Hebiba Kurz (2), Christin Streif (4)
Maike Staiger machte erneut ein sehr gutes Spiel, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff.

Vorbericht SG HLT - Tus Steißlingen  2

 

Zweites Top-Spiel für HLT-Damen

 

Diese Woche kommt es erneut zu einem Spitzenspiel: Die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg empfangen am Samstagabend die bisher ungeschlagene BWOL-Reserve aus Steißlingen. Anpfiff ist um 18 Uhr in Triberg.

Das Team um Trainer Sven Brugger dürfte genug Selbstvertrauen für die anstehende Partie haben. Nachdem vergangene Woche die bis dahin ungeschlagene, zweitplatzierte Mannschaft aus Ehingen ziemlich deutlich besiegt wurde, ist die SG gewappnet für das zweite Top-Spiel. Der TuS Steißlingen 2 ist bis dato ebenfalls ungeschlagen und befindet sich derzeit auf Rang zwei in der Tabelle der Landesliga Süd. Die Schwarzwälderinnen treffen, wie so oft in dieser neuen Saison, auf unbekannte Gegner. Die Gäste vom Bodensee sind schwer einzuschätzen, vor allem weil Reservemannschaften gerne auf Spielerinnen des ersten Kaders zurückgreifen. „Mal schauen, wer alles anreist. Steißlingen hat die bisherigen Partien mit unterschiedlichen Aufstellungen gespielt, das macht die Vorbereitung für uns nicht unbedingt einfach“, so Brugger. Es sei davon auszugehen, dass Spielerinnen der 1. Damenmannschaft eingesetzt werden, da diese ihr Liga-Spiel erst am Sonntag bestreiten. Für den Trainer aber kein Problem: „Meine Mädels haben nach dem super Spiel gegen Ehingen viel Selbstvertrauen getankt, wir müssen uns nicht verstecken.“ Voraussetzung: An die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Vor allem die Abwehr wird wieder spielentscheidend sein. Stimmt die Verteidigung von Anfang an, wird es Steißlingen schwer haben, etwas aus der Jahnsporthalle in Triberg mitzunehmen. Kadertechnisch kann Brugger wahrscheinlich aus den Vollen schöpfen. Die SG hofft, trotz des Hallenwechsels, auf zahlreiche Unterstützung von seitens der Fans.

Spielbericht SG HLT - TV Ehingen

 

Deutlicher Sieg im Top-Spiel

Zu einem nie gefährdeten Heimsieg kam die Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg am Samstagabend gegen den TV Ehingen. Mit 32:20 (13:6) gelang der Mannschaft von Trainer Sven Brugger ein in dieser Höhe überraschender Sieg im Top-Spiel um die Tabellenspitze. Die SG bleibt nach fünf Spielen weiterhin ungeschlagen.

Einen Auftakt nach Maß legten die Schwarzwälderinnen hin. Nach knapp zehn gespielten Minuten ging die SG mit 4:0 in Führung. Die Abwehr stand, wie von Trainer Brugger gefordert, von Anfang an hellwach hinten drin. So erkämpfte sich das Team um Spielmacherin Christine Oeser immer wieder einfache Bälle, die zu Kontertoren führten. Im gebundenen Angriff fiel das Tore werfen nicht so leicht wie zuletzt, doch mit vielen Wechsel von den Rückraumschützinnen entstanden immer wieder Lücken in der Ehinger Defensive. Gegen Mitte der ersten Hälfte dann der Schock: Torhüterin Selina Rodriguez bekam mit voller Wucht ein Ball ins Gesicht, nach kurzer Desorientierung schwoll ihr Auge an. Zu diesem Zeitpunkt hatte die SG aber keine zweite Torhüterin auf der Bank, da Jasmin Raddatz beruflich verhindert war. Trotz eingeschränkter Sehfähigkeit parierte Rodriguez weiterhin sehr stark. Bis zum Halbzeitpfiff konnte die Führung auf sieben Treffer (13:6) ausgebaut werden. Kurz vor dem Seitenwechel dann die Erleichterung: Raddatz stand plötzlich neben der SG-Bank. Sie konnte für die angeschlagene Rodriguez eingewechselt werden.
 
Ähnlich wie zu Beginn der Partie starteten die Hornbergerinnen auch in den zweiten Durchgang. Fünf Tore in Folge, davon drei hintereinander von der immer stärker aufspielenden Maike Staiger, sorgten für den vorentscheidenen Zwischenstand von 18:6. Bis zum Spielende kamen die Gäste aber noch zu ein paar Toren, auch weil die Abwehr etwas nachlässiger wurden und die Angriffe nicht mehr so sauber ausgeführt wurden. Dafür klappte das Tempospiel nach wie vor. Und so stand auch am Ende ein deutlischer 32:20-Sieg für die SG HLT auf der Anzeigetafel. "Für mich war es ein überraschend deutlicher Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Ehingen. Wir haben wieder eine sehr gute Leistung in der Abwehr gezeigt, nach 18 Minuten hatten die Gäste erst zwei Tore auf dem Konto. Ehingen war phasenweise sehr überfordert - das spricht für unsere starke Leistung, vor allem durch Maike Staiger.

Kommende Woche steht am Samstagabend erneut ein Heimspiel und ein Spietzenspiel auf dem Programm. Ebenfalls kommt ein bisher ungeschlagenes Team nach Hornberg. Gegen die Reservemannschaft aus Steißlingen geht es erneut um den Platz an der Tabellenspitze.

SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor); Carline Brüstle, Isabel Barquero (2), Maike Staiger (10), Juliane Kaspar, Katharina Kaspar, Verena Hinz (9/1), Melanie Moosmann (1), Mareike Keysers, Christine Oeser (7), Hebiba Kurz (3/1)

Vorbericht SG HLT - TV Ehingen

 

SG vor Spitzenspiel

 

Am Samstag kommt es zu einem richtigen Kracher in der Landesliga Süd. Der aktuelle Spitzenreiter aus Hornberg/Lauterbach/Triberg trifft auf den Zweitplatzierten aus Ehingen. Beide Teams haben bisher keine Punkte abgegeben und werden alles daran setzen, dass es weiterhin so bleibt. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Die SG-Spielerinnen sind heiß auf das bevorstehende Top-Spiel. Die Motivation ist groß, das Selbstvertrauen stimmt. Auf was für einen Brocken die Schwarzwälderinnen am Samstag treffen, lässt sich schwer abschätzen. Klar ist, dass Ehingen zu den Top-Teams und Aufstiegsanwärtern in dieser Saison zählt. Bisher konnte das Team vom Bodensee die weiße Weste anbehalten und alle drei Saisonspiele für sich entscheiden. Die SG kann sich zwar nicht auf die Spielweise der Gegnerinnen vorbereiten, wird aber am Samstag alles daran setzen, den Gästen die erste Niederlage zu verpassen, auch wenn die Voraussetzungen für das Wochenende (noch) nicht optimal sind. Rückraumschützin Christin Streif und Keeperin Jasmin Raddatz stehen am Wochenende nicht zur Verfügung. Ebenso ist der Einsatz von Abwehrspezialistin Maike Staiger noch ungewiss. Hilfe von der zweiten Damenmannschaft ist vorerst nicht zu erwarten, da diese selber ein Spiel bestreitet. Dennoch möchte Trainer Sven Brugger mit seinen Schützlingen ein gutes Heimspiel abliefern und auf alle Fälle weiterhin punkten. „Wenn die Abwehr wie zuletzt gegen die HSG Freiburg 3 steht, dann haben wir gute Chancen, auf einen positiven Spielablauf. Wir müssen uns auf unsere Stärken fokussieren und unser Ding durchziehen, so wird es Ehingen in fremder Halle schwer haben.“  Die SG hofft auf die Unterstützung der Fans. Nach dem Herrenspiel um 20 Uhr lädt die SG zum gemeinsamen Feiern beim Oktoberfest ein.

Spielbericht HSG Freiburg - SG HLT

 

Starke Abwehrleistung bringt weitere Punkte

 

Vergangenen Sonntag schaffte es die Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg erneut die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Mit 13:29 (7:16) besiegte das Team von Sven Brugger die dritte Mannschaft der HSG Freiburg. Entscheidend für den doppelten Punktgewinn war wieder einmal die starke Abwehrleistung.

Der Start in die Partie verlief nicht nach Plan. Mit müden Beinen und Augen agierten die Schwarzwälderinnen nicht wie gewohnt. So fielen auch die ersten beiden Tore des Spiels zugunsten der HSG. Zwei Treffer infolge durch Verena Hinz stellten wieder den Ausgleich her. In der siebten Minute glich Freiburg zum letzten Mal an diesem Tag aus. Danach zeigte die Brugger-Sieben, wieso sie sich zurecht an der Tabellenspitze befinden. Die Abwehr wurde von 5-1 auf 6-0 umgestellt und dies schien zu fruchten. Mit dem nötigen Biss und im Verbund verteidigten die Hornbergerinnen nahezu fehlerfrei. Kam dann doch mal ein Wurf aufs Tor parierte Torhüterin Jasmin Raddatz den Ball. Ihr ist es zu verdanken, dass die Freiburgerinnen den Anschluss verpassten. Ab der 16. Minute folgte dann ein spielentscheidender Zwischenspurt der SG: Sieben Tore in Folge verschafften einen Zwischenstand von 6:14 drei Minuten vor dem Seitenwechsel. Die HSG bekam die Kreisspielerin Juliane Kaspar nicht in den Griff. Sowohl die Außen- als auch die Rückraumspielerinnen setzten sie mit schönen Anspielen gekonnt in Szene. Auch das Tempospiel war an diesem Sonntag wieder eine zuverlässige Stärke der Schwarzwälderinnen. Beim Stand von 7:16 wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederanpfiff machte die SG dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Allerdings taten sie sich nun etwas schwerer im Angriff. Ein ums andere Mal kam der klebrige Ball nicht da an, wo er eigentlich hinsollte. Dafür agierte die Abwehr weiterhin stark, bis zum Spielende erzielten die Freiburger lediglich sechs Treffer. Hornberg hingegen schaffte es immer wieder durch Tempogegenstöße, Kreisanspiele oder Sieben-Meter die Führung auszubauen. So war die Partie bereits früh entschieden. Leider schaffte die SG es nicht mehr, die 30er-Marke voll zumachen - beim Stand von 13:29 fiel der Schlusspfiff. Trainer Brugger resümiert: „Die ersten 15 Minuten haben wir uns sehr schwer getan, ohne Jasmin im Tor wären wir wahrscheinlich in Rückstand geraten. Glücklicherweise kam danach die Wende und wir haben bis zum Ende nicht mehr nachgelassen. Entscheidend hierfür war sicherlich die starke Abwehrleistung.“ Sein Team sammelt durch diese Partie weiterhin wichtige Punkte und Erfahrungen in der neuen Liga. Allerdings folgt in der kommenden Woche ein richter Gradmesser. Vor heimischer Kulisse trifft die SG auf den aktuellen Tabellenzweiten aus Ehingen. Beide Mannschaften haben bisher keine Punkte abgegeben und werden sicherlich alles dafür tun, dass es auch weiterhin so bleibt.

SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor); Isabel Barquero (2), Maike Staiger, Juliane Kaspar (6), Verena Hinz (7/5), Mareike Keysers (1), Christine Oeser (6), Hebiba Kurz (2/1), Christin Streif (5)

Vorbericht HSG Freiburg - SG HLT

 

SG HLT reist wieder nach Freiburg

 

Nach einem erneut spielfreien Wochenende müssen die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg am Sonntag wieder nach Freiburg fahren. Bereits um 14.30 Uhr treffen die Spielerinnen um Trainer Sven Brugger auf die dritte Mannschaft der HSG Freiburg.

Es gilt am Sonntag, die Stimmung der drei letzten Spiele mitzunehmen. Die Motivation im SG-Lager, das vierte Saisonspiel zu gewinnen, ist groß. Auch wenn der kommende Gegner wieder sehr schwer einzuschätzen ist. Vor allem bei Reservemannschaften weiß man nie, welche zusätzlichen Spielerinnen aus höheren Ligen das Team ergänzen. Anders als die SG, steht die HSG ohne Pluspunkte am Tabellenende. Beide Partien gingen verloren. Die Breisgauerinnen sind sicherlich gewillt, endlich etwas Zählbares einzufahren und werden am Sonntag alles in die Waagschale legen, um ihren ersten Erfolg feiern zu können.  Die Schwarzwälderinnen dürften aber mit genug Selbstvertrauen in die Partie gehen. Dabei gilt es nicht zu überheblich und locker aufzuspielen, denn sonst kann es schnell anders ausgehen als geplant. Wenn die Abwehr, wie zuletzt, sicher steht und man sich auf die gewohnte Stärken im Positionsspiel fixiert, dann stehen die Chancen für einen erneuten Auswärtssieg in Freiburg gut. Erfreulich ist, dass Keeperin Selina Rodriguez aus ihrem Urlaub zurück ist und dem Team am Wochenende zur Verfügung steht. Anders sieht es bei Maike Staiger aus, sie laboriert derzeit noch an einer Fußverletzung. Ihr Einsatz ist ungewiss. Die SG HLT würde sich über etwas Unterstützung in der Gerhard-Graf-Halle freuen.

Spielbericht ESV Freiburg - SG HLT

 

Hohe Einsatzbereitschaft wird belohnt

 

Am Tag der Deutschen Einheit konnten die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg ihren zweiten Sieg in fremder Halle und somit ihren insgesamt dritten Sieg der noch jungen Saison einfahren. Nach dem deutlichen und in dieser Höhe auch verdienten 19:32 (8:15)-Endergebnis gegen den ESV Freiburg, etablieren sich die Brugger-Schützlinge weiterhin an der Tabellenspitze.

 

Das Warmmachen verlief etwas schleppend, den Spielerinnen war die etwas träge Autofahrt noch in den Knochen zu spüren. Zum Spielbeginn waren dann aber alle hellwach und die Partie begann ausgeglichen. Die SG ging in Führung, ehe der ESV wieder ausglich. Bis zur 15 Minute (4:4) konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Früh wurde die gutfunktionierende Abwehr immer wieder durch unnötige 2-Minuten-Strafen geschwächt. An diesem Tag schien die fehlende sechste Feldfrau aber kein Hindernis zu sein. Auch in Unterzahl agierte die SG mit schnellen Beinen und erkämpfte sich ein Ball nach dem anderen. Wenn dann doch mal eine Gegnerin durchkam, war Torhüterin Jasmin Raddatz zur Stelle.

Drei Treffer von Streif und einer von Hinz verschafften der SG ein kleines Polster (4:7). Nach einer erneuten Zeitstrafe für Spielmacherin Christine Oeser musste der Angriff etwas umgebaut werden. Erfreulich war, dass durch ihr Fehlen kein Bruch ins Spiel der Schwarzwälderinnen kam und sich jede Spielerin nahtlos einfügte. Schöne Spielzüge und einige Kontertoren führten letztendlich zum verdienten Halbzeitstand von 8:15. „Nach den ersten 15 Minuten hatten wir sie wirklich im Griff, so konnten wir uns bis zum Seitenwechseln einen deutlichen Vorsprung herausspielen“, resümiert Trainer Sven Brugger die erste Spielhälfte.

Nach seiner Kabinenansprache schaffte es die SG, da weiter zu machen, wo sie aufgehört hatte. Es gelang sogar noch eine Schippe draufzulegen. Tor um Tor baute die SG ihre Führung aus. Kurz vor der 40. Spielminute war der Vorsprung auf zehn Tore ausgebaut (10:20). Auch die Abwehr agierte weiterhin sicher. Der Spielfluss der Gastgeberinnen konnte immer wieder unterbunden werden, indem die Rückraumspielerinnen frühzeitig festgemacht wurden.

Auch Christin Streif ihre zweite Zeitstrafe, sodass gleich zwei wichtige Spielerinnen in der Defensive fehlten. Der Ausfall konnte aber  kompensiert werden, dennoch kam der ESV nun leichter zum Torwurf, da die Lücken teilweise größer wurden. Dafür baute die Leistung im Angriff nicht ab. So führte auch der neu erlernte Spielzug, nach anfänglichen Schwierigkeiten, zum Torerfolg. Beim Stand von 19:32 wurde die Partie abgepfiffen.

Trainer Brugger ist äußerst zufrieden mit der Leistung seiner Damen: „Wir haben wenig technische Fehler verursacht und eine hohe Einsatzbereitschaft gezeigt. Ich fand, meine Mädels haben die bisher beste Saisonleistung gezeigt, vor allem weil wir auch in der zweiten Hälfte nicht nachgelassen haben.“ Besonders erfreulich für ihn – die Ausgeglichenheit seiner Mannschaft. Jede Spielerin könne adäquat ersetzt werden. „Es haben sich wieder fast alle in die Torschützenliste eingetragen. Ich möchte eigentlich keine Spielerin hervorheben, aber Verena und Isabel waren an diesem Abend schon sehr gut.“

Dieses Wochenende haben die Damen erneut spielfrei, ehe es am darauffolgenden Sonntag wieder nach Freiburg zur dritten Mannschaft der HSG geht.

SG HLT: Jasmin Raddatz, Katharina Fritsch (Tor); Isabel Barquero (6), Maike Staiger (1), Juliane Kaspar, Verena Hinz (8/4), Melanie Moosmann (1), Mareike Storz (4), Christine Oeser (1), Hebiba Kurz (6/2), Christin Streif (5)

Vorbericht ESV Freiburg - SG HLT

 

Auswärtsspiel am Feiertag

 

Nach einem spielfreien Wochenende müssen die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg am Feiertag ran. Auswärts treffen sie um 17 Uhr auf den ESV Freiburg. Erneut ein Gegner, der kaum einzuschätzen ist und auf den sich die Schützlinge von Trainer Sven Brugger nur schwer vorbereiten können.

Durch die zwei gewonnenen Spiele geht die SG mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Die Gastgeberinnen werden es schwerer haben, da die kommende Begegnung ihr erstes Saisonspiel ist. Die bereits eingespielte Truppe um Spielmacherin Oeser wird allerdings auf Torhüterin Selina Rodriguez verzichten müssen. Sie befindet sich zurzeit im Urlaub. Dafür kehrt Rückraumschützin Christin Streif wieder in den Kader zurück. Die Schwarzwälderinnen müssen an die Abwehrleistung wie gegen Mimmenhausen anknüpfen und auch im Angriff sollten die einstudierten Spielabläufe eingebracht werden. Die Stärke liegt aber nach wie vor im Tempo-Spiel. Schafft es die Mannschaft dies umzusetzen, steht einer positiven Spielgestaltung kaum noch etwas im Weg. „Ich denke, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten können, wenn mir mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen wie in der letzten Woche“, so Brugger.

Spielbericht SG HLT - HSG Mimmenhausen/Mühlhofen

 

Punktejagd geht weiter

Vergangenen Samstag konnten die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg an der Leistung der letzten Woche anknüpfen und sogar noch eine Schippe drauflegen. Mit 32:22 gewannen sie ihr zweites Saisonspiel gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen und überzeugten dabei vor allem mit einer starken Abwehr und viel Tempo.

Von Beginn an zeigte die SG, wer die Oberhand in der zweiten Begegnung der noch jungen Saison in der Landesliga Süd haben sollte. Wie die Feuerwehr legten die Schwarzwälderinnen los. Die Gäste hatten dem vorerst nichts entgegenzusetzen. Die Hornbergerinnen waren einfach nicht zu bremsen. Mit schönen Kontertoren und viel Tempo im Angriff wurde die Führung kontinuierlich ausgebaut. Auch das Positionsspiel mit Kreisläuferin Juliane Kaspar war wieder sehr erfolgreich. Die HSG hatte nach über zehn Minuten immer noch kein einziges Tor auf ihrer Seite verbucht. Die SG-Abwehr stand wie ein Bollwerk. Das sieht auch Trainer Sven Brugger so: „Der Schlüssel zum Erfolg war eine über 45 Minuten gute Abwehrleistung.“ Die Absprache, das Aushelfen und viele Balleroberungen waren immer wieder entscheidend für eine stabile Defensive. Zudem war die junge Torhüterin Jasmin Raddatz gut aufgelegt und entschärfte einige Würfe. Mit einer deutlichen Führung wurden die Seiten gewechselt.

In Durchgang zwei ging es zunächst da weiter, wo die SG aufgehört hatte. Mittlerweile konnte die Führung auf mehr als zehn Tore ausgebaut werden. Aber natürlich kam irgendwann auch ein kleiner Bruch ins Spiel der Schwarzwälderinnen. Die Beine wurden zunehmend müder und auch im Angriff erlaubte man sich zu viele Fehlwürfe. Die Gäste vom Bodensee konnten noch einige schöne Treffer erzielen, doch wirklich gefährlich wurden diese nicht mehr. „In den letzten 15 Minuten waren wir etwas nachlässig, was bei einer 10-Tore-Führung aber auch normal ist. Wir haben 45 Minuten lang mit hohem Tempo gespielt.“ Erfreulich für den Trainer: Jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen. „Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben.“ Zunächst steht aber eine fast zweiwöchige spielfreie Woche an. Am Mittwoch, 3. Oktober geht es dann um 17 Uhr zum ESV Freiburg.

SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor); Isabel Barquero (1), Maike Staiger (3), Juliane Kaspar (5), Katharina Kaspar (1), Verena Hinz (9/4), Melanie Moosmann (1), Mareike Storz (1), Christine Oeser (7), Hebiba Kurz (4/2)

Vorbericht SG HLT - HSG Mimmenhausen/Mühlhofen

 

An Leistung anknüpfen

 

Nachdem die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg vergangenes Wochenende einen erfolgreichen Start in die neue Saison hatten, kommt es diesen Samstag zum ersten Spiel vor heimischer Kulisse. Um 18 Uhr treffen sie auf die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen.

 

Die Vorgaben für die anstehende Partie sind deutlich: Die SG HLT will an die Leistung der vorherigen Woche anknüpfen und ihre Punktejagd fortsetzen. Der Gegner ist mehr oder weniger unbekannt, im Training hat man sich auf seine eigenen Starken und Schwächen konzentriert. Mit Christin Streif, die urlaubsbedingt nicht auflaufen wird, fehlt der SG eine wichtige Leistungsträgerin. Auch Caro Brüstle wird dem Team am Samstag nicht zur Verfügung stehen, da sie vorab bei der zweiten Mannschaft spielen wird. Dafür kehrt Abwehrspezialistin Maike Staiger nach ihrem Urlaub zurück in den Kader. Im Training hat Sven Brugger mit seinen Damen nochmals die Abwehrabläufe trainiert und die Spielzüge einstudiert. Über den kommenden Gegner weiß er nicht viel. Die HSG belegte in der vorherigen Saison den fünften Platz, eine Platzierung die für sich spricht. Auf die leichte Schulter darf die SG den kommenden Gegner also nicht nehmen. Brugger: „Wir müssen an die Leistung von letzter Woche anknüpfen und die kleinen Fehler abstellen.

Wir hoffen auf die Unterstützung der Fans beim ersten Heimspieltag.“

Spielbericht TB Kenzingen - SG HLT

 

Erfolgreicher Start

Vergangenen Samstag bestritten die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg ihr erstes Saisonspiel in der neuen Liga. Der Start ist gelungen: Mit 23:29 (9:16) konnten die zwei ersten Punkte in der Landesliga Süd gegen den TB Kenzingen eingefahren werden. Dabei zeigte das Team um Trainer Sven Brugger eine geschlossene Mannschaftsleistung und die richtige Einstellung.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeberinnen. Mit viel Tempo über die Rückraumpositionen kamen sie zunächst ungehindert zum Torerfolg. Doch die 3:2-Führung in der sechsten Minute sollte die letzte für den TB Kenzingen bleiben. Danach schaltete die SG HLT ihren Turbo ein und konnte mit ihrem schnellen Tempo-Handball Tor um Tor davonziehen. Aber auch die Leistung im Positionsspiel erwies sich als erfolgreich. So konnten immer wieder die fleißig eintrainierten Spielzüge zu Torerfolgen umgewandelt werden. Besonders das Kreisspiel über Juliane Kaspar (6:9, 6:10 & 6:12) lief an diesem Tag gut. Die Abwehrarbeit klappte mal besser, mal schlechter. Dennoch agierte die SG immer im Verbund und zwang den Gegner zu leichten Fehlern. Die gewonnenen Bälle fanden ein ums andere Mal ihren Platz im Tor. Dies führte zum soliden Halbzeit-Stand von 9:16.

In der zweiten Spielhälfte schwächelten die Schwarzwälderinnen, sodass Kenzingen den Vorsprung mit drei Toren in Folge auf vier Tore reduzieren konnten (12:16). Der erste Treffer gelang erst nach fast fünf Minuten. In der Abwehr wurden die Beine zunehmend müder, auch das Konterspiel wurde eingestellt. Durch vier Zeitstrafen schwächten sich die Schwarzwälderinnen zusätzlich. Im Angriff mühten sie sich dennoch ab und kamen so auch zu ihren Toren, auch wenn die Spielzüge nicht mehr so sauber gespielt wurden wie im ersten Durchgang. Dennoch baute die SG ihre Führung wieder kontinuierlich aus und konnte die Gastgeberinnen bis zum Schlusspfiff auf Distanz halten.

Beim Stand von 23:29 endete die erste Partie. Trainer Brugger ist mit der Leistung seiner Schützlinge größtenteils zufrieden: „Für mich war es ein gelungener Saisonauftakt, auch wenn noch ein paar Dinge nicht optimal funktioniert haben. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff besteht noch Verbesserungspotenzial. Das ist aber völlig normal.“ Von Anfang an hat seine Mannschaft Teamgeist und die richtige Einstellung gezeigt, was sicherlich auch eine wichtige Rolle für den Ausgang der Partie war. Brugger weiter: „Ich fand es positiv, dass sich fast jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen konnte. Das spricht für eine ausgeglichene Mannschaft.“ Kommende Woche kommt es zum ersten großen Heimspieltag der SG HLT. Um 18 Uhr treffen die Hornbergerinnen dann auf die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen.

SG HLT: Annette Kislat, Selina Rodriguez (Tor); Isabel Barquero (3), Juliane Kaspar (5), Caro Brüstle (1), Verena Hinz (5), Melanie Moosmann, Mareike Storz, Christine Oeser (4), Hebiba Kurz (4/2), Christin Streif (7)

Vorbericht TB Kenzingen - SG HLT

 

SG HLT startet in neues Abenteuer

 

Nach einer schweißtreibenden und kräftezerrenden Vorbereitung steht der Auftakt in der neuen Liga in den Startlöchern: Seit Anfang Juli haben die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg unter der Regie des neuen Trainers Sven Brugger fleißig trainiert. Am Samstag dürfen die Spielerinnen die neu gelernten Abläufe umsetzen. Im ersten Saisonspiel in der Landesliga Süd treten die Schwarzwälderinnen auswärts bei der TB Kenzingen an. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Für Spielerinnen und Trainer, aber auch für die SG-Leitung war die Situation nach dem freiwilligen Abstieg neu. Vor allem die Verantwortlichen standen vor einer schweren Aufgabe: Wie soll es im Damenbereich weitergehen?

Schnell wurde ein neuer Trainer gefunden, der frischen Wind bringen sollte. Doch die Spieler-Situation war alles andere als rosig. Die beiden Youngsters Vivien Abelmann und Madita Holzmann haben studienbedingt die Mannschaft verlassen. Torhüterin Caroline King befindet sich die gesamte Saison über auf Weltreise und Rückraumschützin Madeleine Lauble wird studientechnisch nur bedingt einsatzfähig sein. Zudem verletzte sich Spielmacherin Christine Oeser schwer, ihre Rückkehr ist noch ungewiss. Ramona Fichter hat aufgrund von Rückenbeschwerden vorzeitig ihre Handballkarriere an den Nagel gehängt.

Dennoch hielten alle zusammen und man hat versucht, das Beste aus der unsicheren Situation zu machen. Immerhin kamen Christin Streif, Maike Staiger und Jasmin Raddatz wieder als fester Bestandteil zurück in die erste Mannschaft. Auch Carline Brüstle und Katharina Kaspar werden, so oft wie möglich, aushelfen.

Zunächst startete man aber dezimiert in die Vorbereitung. Neben den Kraft- und Balleinheiten in der Halle gab es ergänzend Laufeinheiten auf dem Hornberger Sportplatz. Woche für Woche ackerte man sich durch. Die Urlaubssituation machte es aber immer wieder schwer, vollzählig oder mit genügend Spielerinnen zu trainieren. Für die Übriggebliebenen wurde es so anstrengender.

Trainer Sven Brugger ordnete das Trainieren verschiedene Abwehrformationen an, um die Verantwortung auf mehreren Schultern zu verteilen. Auch im Angriff fanden sich einige Spielerinnen auf ungewohnten Positionen wieder, mittlerweile hat aber jede ihren Platz gefunden. Der Coach möchte flexibel bleiben und sich jede Möglichkeit offen halten, falls kurzfristige Ausfälle anstehen. Mit neuen Spielzügen hat er frischen Wind in das Team gebracht. Erfreulich war gegen Ende der Vorbereitung die ansteigende Teilnehmerzahl im Training. So konnte die ein oder andere Spielerin der zweiten Mannschaft mobilisiert werden, das Training zu besuchen. Sie haben sich nahtlos eingefügt und super in das Spielsystem der ersten Mannschaft integriert.

Erfreulich verliefen auch die vier angesetzen Trainingsspiele. Man absolvierte jeweils Hin- und Rückspiel gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier aus der Landesliga Nord und gegen den TuS Ottenheim aus der Südbadenliga. Gegen Letzteren gingen beide Spiele verloren, aber das Team spielte phasenweise gut mit und zeigte, dass sie auch durchaus gegen höhere Gegner mithalten können. Das Spiel in Elgersweier ging unentschieden aus. Das Heimspiel entschied die SG HLT für sich.

Nun freuen sich alle auf die kommenden Spiele. Die Damen sind „heiß“ auf das erste Spiel in der Landesliga. Wie die kommende Runde verlaufen wird, steht aber noch in den Sternen. Kaum ein Gegner ist spielerisch der SG HLT bekannt, sodass man sich erst langsam an die neue Herausforderung gewöhnen muss. Daher möchte sich der Coach (noch) kein Saisonziel setzen: „Ich möchte kein Ziel vorgeben. Das Traineramt und die Landesliga Süd sind Neuland für mich. Nach den ersten Spielen wird man sehen, wo die Reise hingeht. Nach der Vorrunde kann ich mehr sagen.“

Vor dem anstehenden Spiel ist der erfahrene Linkshänder gewarnt: „Ich kenne den bevorstehenden Gegner nicht, aber Kenzingen hat vergangene Runde den dritten Platz belegt. Es ist mit einem Gradmesser zu rechnen“, so Brugger. Bleibt abzuwarten, wie sich das neuformierte Team in der neuen Liga schlägt.

Die neuformierte Damenmannschaft der SG HLT: Trainer Sven Brugger, Katharina Kaspar, Christin Streif, Melanie Moosmann, Hebiba Kurz, Maike Staiger, Juliane Kaspar (Hinten)

Christine Oeser, Verena Hinz, Selina Rodriguez, Mareike Storz, Isabel Barquero (Vorne). Es fehlen: Jasmin Raddatz und Carline Brüstle.

Trainerwechsel bei den Damen 1 der SG HLT

 

Die Handballsaison 17/18 endete für die 1. Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg auf Rang zehn. Wie bereits bekannt, hat sich das Team zusammen mit der SG-Leitung dafür entschieden, auf die Relegationsspiele zu verzichten und somit direkt in die Landesliga abzusteigen.

 

Es sei einfach nicht mehr machbar mit dem zukünftigen dezimierten Kader in der Südbadenliga zu spielen, teilt die SG mit. Für die kommende Saison steht ein Kader von 10 Spielerinnen zur Verfügung. Die Zusammenführung der ersten und zweiten Mannschaft ist für den Verein keine Lösung, da sonst einige Spielerinnen durch die Auflösung der Reservemannschaft ohne Team auf der Strecke bleiben würden. „Das entspricht nicht unseren Werten! Wir wollen allen die Möglichkeit bieten bei uns Handball zu spielen“, äußert sich Christian Kaspar dazu.

 

Zudem möchten einige aus der Ersten in Zukunft handballtechnisch kürzer treten. Außerdem werden die Youngsters Madita Holzmann und Vivien Abelmann die SG aus studienbedingten Gründen verlassen. Caroline King legt ein Sabbatjahr ein und wird dem Team ebenfalls fehlen.

„Eine so anspruchsvolle und lange Saison mit einem so geringen Kader anzutreten, ist nicht tragbar für uns.“, so Kaspar. Erfreulich sei immerhin, der Aufstieg von Christin Streif und Jasmin Raddatz aus der zweiten Mannschaft. Beide hatten in der vergangenen Runde schon mehrmals ausgeholfen. Künftig werden sie voll und ganz Teil der 1. Damenmannschaft sein.

 

Die gesamte SG bedankt sich bei Werner Heidig für sein großes Engagement über die letzten drei Jahre. Es war nicht immer einfach, aber er hat dennoch versucht, jede Situation so gut wie möglich zu meistern und einen kühlen Kopf zu bewahren. Er hat bis zum Schluss gekämpft und immer an den Kampfgeist jeder einzelner Spielerin geglaubt. Auch für ihn waren die letzten Wochen nicht ganz einfach: mangelnde Trainingsbeteiligung, Verletzungen und ein ohnehin schon kleiner Kader ließen es nie zu, vollzählig zu trainieren. Er wird nach seinem dreijährigen Trainer-Dasein bei der SG erstmals eine verdiente Pause einlegen.
„Es tut uns Leid, dass wir Werner in dem letzten Jahr keine besseren Rahmenbedingungen bieten konnten. Das sportliche Resultat ist weit von der tatsächlich erbrachten Trainerleistung entfernt. Werner hätte einen positiveren Abschluss mehr als verdient, denn seine Arbeit und das Miteinander war stets kollegial und einwandfrei. Wir sind froh, dass wir drei tolle Jahre mit Werner verbringen durften und würden uns sehr freuen ihn auch weiterhin bei uns als Gast und Freund begrüßen zu dürfen“, resümiert Kaspar die Zusammenarbeit.

 

Ein Abschied ist aber auch immer ein Neuanfang. Das Team wird für die nächste Saison von Sven Brugger übernommen. Er war bisher Teil der zweiten Herrenmannschaft und auch bei anderen vereinsinternen Aufgaben tätig. Bei Trainerengpässen in den vergangenen Jahren war er immer eine tatkräftige Unterstützung. Für die Mannschaft ist Brugger eine optimale Lösung, da er spielerisch künftig kürzertreten möchte.
Mannschaft und SG Leitung sind sich einig: „Sven ist eine tragende Säule im Verein und als Mensch, Spieler und nun auch wieder als Trainer nicht wegzudenken. Man kennt sich und weiß sich zu schätzen, weshalb der Erfolg der Zusammenarbeit komplett außer Frage steht“.

 

Jetzt gilt es erstmal sich eine Pause zu gönnen und sich langsam aber sicher mental auf die neue Runde einzustellen, bevor dann im Juli die Vorbereitung anläuft. Genaue Ziele hat sich das Team bisher noch nicht gesetzt, dennoch möchte Brugger vorne mitspielen

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