Nach dem Doppelspielwochenende fällt das Resultat für die Handballer aus Hornberg, Lauterbach und Triberg ernüchtern aus. Nach der Derbyniederlage gegen die SG Gutach/Wolfach am Freitagabend (23:26) musste man sich am Sonntag auch gegen die Verbandsligareserve in Helmlingen mit 30:29 geschlagen geben.
In einer prall gefüllten Hornberger Sporthalle präsentierte sich die SG HLT zunächst zielstrebig und abwehrstark. Es gestaltete sich eine Partie auf Augenhöhe bei der um jedes Tor hart gekämpft werden musste. Trotz einfacher Fehler im Angriffsspiel gelang es ab Spielminute 15 einen 1-2 Tore Abstand gegen die Gäste zu halten. Die leichte Führung zur Halbzeit (12:11) wurde mit einer Tanzeinlage der „Golden Girls“ vom TV Hornberg gefeiert.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich die Partie weiterhin ausgeglichen, wobei das Spiel der SG HLT zunehmend fahriger wurde. Sobald im Angriff Durchbrüche gelangen, antwortete die Gäste aus Gutach und Wolfach prompt per schneller Mitte. Dies führte zum zwischenzeitlichen Führungswechsel wobei sich keiner der Kontrahenten bis zur 53. Spielminute mit mehr als einem Tor absetzen konnte. Erst in Spielminute 56 gelang es den Gästen sich mit einem 3:0 Lauf binnen zwei Minuten entscheidend abzusetzen.
Trainer Martin Burkert ordnet die Niederlage wie folgt ein: „Meine Mannschaft hat in diesem Derby gezeigt was in Ihr steckt. Vor allem der Kampf und die Moral die wir gezeigt haben hat mich selbst beeindruckt. In der Schlussphase fehlt uns ganz klar die Erfahrung, leider war an diesem Abend der Gegner am Ende abgezockter.“
Für die SG HLT spielten: Patrick Kaiser, Nikolas Kienzler (beider Tor), Emil Ketterer, Nick Ecker 5, Moritz Wöhrle 3, Noah Krämer 1, Tim Schott 2, Nils Maurer 2, Demian Moser, Till Maurer 6, Finn Maurer 2, Aaron Wöhrle 1, Robin Moosmann 1
Keine leichte Aufgabe nach dem Lokalderby wartete dann keine 45 Stunden später bei der Verbandsligareserve in Helmlingen. Nachdem die zweite Mannschaft gegen die Dritte Mannschaft der Gastgeber vorlegte und einen 27:31 Auswärtserfolg feiern konnte, war man fest entschlossen es gleich zu tun.
Nach ausgeglichener Anfangsphase konnte man sich über sehenswerte Ballstafetten vor der Halbzeitpause einen vier-Tore-Vorsprung erarbeiten (13:17). Leider fand man nach der Pause nicht sehr gut ins Spiel zurück, sodass bereits in der 37. Minute die Gastgeber auf 19:19 ausgleichen konnten. Unkonzentriertheiten in der Abwehr gepaart mit fehlendem Mut im Angriff hatten zur Folge, dass man ca. 10 Minuten vor Ende mit drei Toren ins Hintertreffen geriet. Zwar konnte man innerhalb von 90 Sekunden noch drei Tore aufholen, jedoch kam diese Aufholjagt zu spät.
„Besonders nach dem kräftezehrenden Derby tut es weh nach so einem Wochenende ohne Punkte da zu stehen. Trotzdem muss ich meine Mannschaft loben. Sie hat nicht nur Kampfgeist bewiesen, sondern auch gezeigt, dass sie Handball spielen können. Leider fehlte die Konstanz.“, resümierte Coach Burkert nach einem anstrengenden Wochenende.
Für die SG HLT spielten: Patrick Kaiser, Nikolas Kienzler (beider Tor), Iven Huber, Kimi Brugger, Nick Ecker 4, Moritz Wöhrle, Tim Schott 1, Luca-Toni Tomsulo 3, Nils Maurer 3, Till Maurer 7, Finn Maurer 7, Tino Weiß, Robin Moosmann 4